| Linsenimplantation - faltbare Linsen |
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Für und Wider
Linsenimplanatation bei Hunden
Für und Wider von Kunstlinsen bei Tieren
Die Ergebnisse der Katarktchirurgie bei Hunden haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Das ist insbesondere auf die Verbesserung der verwendeten Technologie zurückzuführen. Die Linsenextraktion durch Phakoemulsifikations-Technik erlangte immer größere Bedeutung und kann mittlerweile als Standard bezeichnet werden. Prinzip dieser Technik ist, daß durch Ultraschall das Linseneiweiß zertrümmert und gleichzeitig mit einer Pumpe abgesaugt wird. Da die verwendete Spitze einen Durchmesser von nur ca. 2,0-2,5 mm hat, kann der Schnitt in der Hornhaut auch nur 2,5-3 mm lang sein. Während der Operation bleibt die Vorderkammer immer stehen und das intraokulare Trauma ist gering. Aufgrund dieser Punkte entstehen deutlich bessere postoperative Ergebnisse im Vergleich zur extrakapsulären Linsenextraktion.
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Linsenimplanatation bei Hunden
Prinzipiell bringt die Implantation einer Kunstlinse dem Hund eine deutliche Verbesserung der optischen Leistung des Auges. Diese Verbesserung ist teilweise auch in einer schnelleren Rehabilitation der Tiere zu bemerken. Allerdings kommt ein vor der OP blinder Hund, welcher durch die Katarktchirurgie wieder sieht, aber aphak (keine Kunstlinse) ist, nicht erheblich schlechter zurecht als ein pseudophaker (mit implantierter Kunstlinse). Das heißt, aus meiner Sicht muß man nicht unbedingt eine Kunstlinse implantieren, aber eine optische Besserstellung nach Implantieren einer Kunstlinse ist auf jeden Fall zu verzeichnen.
Nachteile einer Implantation sind insbesondere die Notwendigkeit eines größeren Hornhautschnittes (je nach Linsengröße), die stärkere intraokulare Manipulation und der wirtschaftliche Aspekt. Durch die Verwendung von faltbaren Linsen oder anderen „Kleinschnitt"-Linsen und viskoelastischen Substanzen kann man die Nachteile der Implantation sehr klein halten.
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